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	<title>non-objektive art &#8211; Ines Hock</title>
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		<title>NACHTFLUG  COLORFLOW  &#124; Katja Hock</title>
		<link>https://ineshock.de/nachtflug-colorflow-redetext/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ines Hock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 15:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[@ines.hock.atelier]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Colorflow - Nachtflug]]></category>
		<category><![CDATA[Farbintervention]]></category>
		<category><![CDATA[Farbmalerei]]></category>
		<category><![CDATA[Katja Andrea Hock]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorikerin]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtflug]]></category>
		<category><![CDATA[Niklas Hock]]></category>
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					<description><![CDATA[Rede zu Colorflow und Nachtflug am 11. September 2026, 19:00 Uhr &#124; Heilandskirche, Thusnelda-Allee 1, 10555 Berlin &#124; Verfasst und [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Rede zu Colorflow und Nachtflug am 11. September 2026, 19:00 Uhr | Heilandskirche, Thusnelda-Allee 1, 10555 Berlin | Verfasst und vorgetragen von <strong>Katja Andrea Hock</strong></p>
<p class="p2">Sehr geehrte Pfarrerin Pfannkuch, Liebe Ines, lieber Niklas,</p>
<p class="p2">ich freue mich sehr die beiden Ausstellungen <b>Colorflow und Nachtflug</b> heute Abend eröffnen zu dürfen.</p>
<p class="p2">Sehr geehrte Gäste, schön, dass Sie zu „Kunst in Heiland“ gekommen sind, um mit uns die Eröffnung der Duo-Ausstellung von Ines und Niklas Hock zu feiern. Ich bin Kunstwissenschaftlerin und freue mich Ihnen die Arbeiten von Ines und Niklas Hock näherzubringen.</p>
<p class="p2"><b>Colorflow – Nachtflug</b> zwei Ausstellungstitel, zwei Künstler*innen, ein Nachname, eine Familie. Ines und Niklas Hock stellen heute zum zweiten Mal gemeinsam aus.</p>
<p class="p2">Das Mutter-Sohn-Duo zeigt in der Heilandskirche Prägungen, Gemeinsamkeiten und Gegensätze. Ihre Arbeiten stehen für sich und werden gleichzeitig von der jeweiligen anderen Position ergänzt. Hier begegnet sich Abstrakte Kunst in strahlend leuchtender Installation und intensiv berauschenden Gemälde.</p>
<p class="p2">In Colorflow arbeitet Ines Hock mit, aber vor allem durch die Farbe. Die Künstlerin, geboren in Wetzlar, Hessen, studierte zunächst an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und in den USA Kunsterziehung, Biologie und Philosophie auf Lehramt und war von 1985 bis 1987 an der Kunstakademie Düsseldorf. Erstgenannte Fächer bleiben prägend für ihre Kunst und lässt die Künstlerin in ihre Arbeit miteinfließen &#8211; Sehprozesse, Lichtbrechung und Wahrnehmungsempfindung gehören zu Hocks präziser Untersuchung der Farbe. In Zeichnung und Malerei hält sie Farbklänge fest, nutzt diese als Kommunikationsmedium und entwickelt ihre eigene Sprache. Für „Colorflow“, zu Deutsch Farbstrom, tritt Hocks Arbeit sogar in den Raum: Eigens für die Heilandskirche konzipiert, schweben unterschiedlich große, teils geometrisch-anmutende Farbflächen von Decke und Empore. Sie reihen sich, überlappen ineinander oder treiben auseinander, erinnern an Fächer und kreisen langsam um sich selbst. Und sie korrespondieren mit der umgebenen Architektur. Ines Hock nutzt verschiedene Farbgründe, von dünner Folie, die an feine Seide erinnert bis zu robustem Plexiglas, das wie zerbrechliches Glas wirkt. Sie bearbeitet diese mit spezieller transluzenter Glasfarbe und setzt Farbfelder neben- und übereinander. Ines Hock variiert neben der Plattengröße auch die Größe der Farbfelder. Sie spielt mit Reihung oder reduziert sich auf wenige Töne. Beispielsweise ordnen sich vertikal ungleichgroße Rechtecke zu bunten Unikaten. Die Formen fügen sich, gehen mit ihren schrägen Kanten aufeinander ein oder machen sich Platz. Jedes einzelne Farbfeld trägt einen eigenen Charakter, der auf seine Anordnung reagiert, sich zu bewegen, ja zu tänzeln scheint. Hock trennt, verbindet, verschmilzt oder lässt ihre monochromen Farbfelder ineinanderfließen. Ihre skulpturalen Gebilde sprechen unmittelbar mit den leuchtenden Kirchenfenstern und der Backsteinarchitektur der Heilandskirche. Wie sanfte Wesen in einem zeitlosen Raum scheint die Installation uns ihre eigene Geschichte mitzuteilen. Lichteinfall und Bewegung der Gebilde wie auch des Betrachtenden verändert die Arbeit, schafft ständige Wandlung, wird zu einer kurzen Momentaufnahme, einer flüchtigen und gleichzeitig einnehmenden Erfahrung. In Colorflow erschafft die Anwesenheit der Farbe gemeinsam mit Größe und Materialität das Zusammenkommen von Makrokosmos und Mikrokosmos.</p>
<p class="p2">Strömende Großformate stehen pastosen Kleinformaten in Nachtflug gegenüber. Niklas Hock, 1995 in Köln geboren, studierte an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig bei unteranderem Frances Scholz. Er selbst beschreibt seine Arbeit als konzeptionelle Abstrakte Malerei, die sich aus der Zeichnung heraus entwickelte. Auch bei Niklas Hock steht die Farbe für sich, wird zum Medium, doch anders als vielleicht erwartet, verwendet der Künstler für den Bildgrund nicht die klassische Leinwand oder Papier. Er nutzt Vinylfolie, die in einem aufwendigen Prozedere auf einen Holzrahmen gespannt wird. Die Folie ist lichtdurchlässig und erschafft eine subtil leuchtende Bildtiefe. Je nach Standpunkt und Lichtsituation changiert die Komposition zu einer völlig anderen. Schemenhaft und unmöglich zu greifen, wandern die Farben wie Nebelschwaden unter der fließenden Oberfläche.<br />
Niklas Hock arbeitet mit Schichtung. Glanz trifft auf Mattheit, helle Bereiche bedeckt er sanft. Er variiert zwischen dynamisch aufgetragenen Farblinien, nahezu ebenmäßig aufgetragenen Farbflächen und pastos ausgeführten Bereichen. Durch Silikon und dicken Farbrinnsalen erweitert er seine Bildfläche zu einem Relief. Die Oberfläche reizt Niklas Hock, bis sie sich wölbt oder sogar genäht wird. Beschaffenheit und Nähte erinnern an fleischliches Hautgewebe. Was in seiner kleinen Bildtafelserie auf Aludibond mit glänzendem Wulsten überzogen, weitergeführt wird. Der Künstler weckt Assoziationen von organischem Gewebe, von Ursprünglichkeit und Ungewissheit. Die Wahl der Materialien begründet Niklas Hock mit der Kritik des Künstler Genius. Er rüttelt an alten Traditionen und leitet sie mit neuen künstlicheren Mitteln ab: Leinwand wird Vinylfolie und Ölfarbe wandelt er in Acryl mit Chinatusche. Neben eigens entwickelten Techniken und außergewöhnlichem Material ist die Musik eine wichtige Komponente seiner Arbeit. So benennt er seine Werke immer auch nach Songtiteln, die ihn während seiner Schaffensphasen begleiten. Nachtflug ist ein Zitat des gleichnamigen Stücks von Falco. Nachtflug präsentiert das Mythische, nicht Greifbare, unter einem imaginären Schleier liegende. Die Arbeiten leben von ihrer Verwandlung: Sie tragen eine faszinierende Gleichzeitigkeit von Licht und Dunkelheit, von Nähe und Fremde, von Schönheit und Unbehagen in sich.</p>
<p class="p2">Ines und Niklas Hock verdeutlichen, wie unterschiedlich der Ausdruck von Abstraktion sein kann. Und welche Kraft Farbe in sich trägt. Während Ines Hock mit Flächen, Überlagerung und surrender Farbaufteilungen arbeitet, nutzt Niklas Hock die Farbe, um sie zu einer geschlossenen Welt zu verwandeln. Bei Ines Hock entsteht der Bildraum im Kontext des Raums, bei Niklas Arbeiten zieht es den Betrachtenden in den Bildraum hinein. Die Farbflächen bei Ines Hock deutlich strukturierter, abgesetzt voneinander, während Niklas Hocks Gemälde Wirbeln. Der Künstler erschafft Farbdimensionen wie Portale in seinen Bildern während Ines Hock ihre Farben in den Raum heraustreten, die in beiden Arbeiten das Transzendentale abzeichnen. Für beide ist die Farbe das Werkzeug, das Medium, das Eigentliche. In beiden Positionen finden wir ein von Innen ergreifendes Leuchten. In beiden Positionen finden wir in Betrachtung Verwandlung.</p>
<p class="p2">Mit poetischer Leichtigkeit trifft Colorflow auf die mystische Tiefe von Nachtflug. Als Zusammenklang beider Positionen entsteht eine neue Bildsprache, in der Farbe nur so fließt, die den sakralen Raum erweitert, und eine einzigartige erhabene Stimmung fühlbar ist. Lassen Sie uns also gemeinsam die Farbe mit anregenden Gesprächen strömen. Und Liebe Ines, lieber Niklas auf euch zu euren gelungenen Ausstellungen. Liebe Gäste und ihnen nun viel Freude beim Erfahren der Kunst.</p>
<p class="p2">Vielen Dank&nbsp;Katja Andrea Hock, Kunsthistorikerin M.A., Berlin</p>
<p class="p1">Zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt</p>
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		<title>Ines Hock &#8211; Lichtecht II  2025</title>
		<link>https://ineshock.de/ines-hock-lichtecht-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ines Hock]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 11:49:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[non-objektive art]]></category>
		<category><![CDATA[ungegenständliche Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Werkpräsentation im Stadtmuseum Hattingen, offenbarte den roten Faden in der künstlerischen Auseinandersetzung &#160;meiner Arbeit im Zeitkontinuum der ungegenständlichen Kunst [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Werkpräsentation im Stadtmuseum Hattingen, offenbarte den roten Faden in der künstlerischen Auseinandersetzung &nbsp;meiner Arbeit im Zeitkontinuum der ungegenständlichen Kunst seit den achtziger Jahren.&nbsp;</p>
<p>Die <a href="https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/07/Katalog_Ines-Hock_Lichtecht_Stadtmuseum-Hattingen_2025-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">Dokumentation der Ausstellung</a> in Form eines Kataloges ist mit einem <a href="https://ineshock.de/das-leben-der-farbe/" target="_blank" rel="noopener">Textbeitrag</a> von Dr. Alexander Grönert, Kunsthistoriker, unter der ISBN 978-3-00-082833-1 erschienen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4412" src="https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5627-web-detail-TAN.jpg" alt="" width="1200" height="1600" srcset="https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5627-web-detail-TAN.jpg 1200w, https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5627-web-detail-TAN-225x300.jpg 225w, https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5627-web-detail-TAN-768x1024.jpg 768w, https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/IMG_5627-web-detail-TAN-1152x1536.jpg 1152w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Ausschnitt/Detail der Leinwandarbeit &#8218;TAN&#8216; LB 2023 -2, Ölfarbe auf Leinwand, 160 x 120 cm</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4956" src="https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/T.2024-1-cbc_web_bea-IMG_5600.jpg" alt="" width="851" height="958" srcset="https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/T.2024-1-cbc_web_bea-IMG_5600.jpg 1066w, https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/T.2024-1-cbc_web_bea-IMG_5600-267x300.jpg 267w, https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/T.2024-1-cbc_web_bea-IMG_5600-910x1024.jpg 910w, https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/T.2024-1-cbc_web_bea-IMG_5600-768x865.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px" /> Tafel: &nbsp;T 2024 -1 , 45 x 38,5 cm</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4957" src="https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/LB2023-3-50x50-1371-Oel.jpg" alt="" width="1196" height="897" srcset="https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/LB2023-3-50x50-1371-Oel.jpg 1600w, https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/LB2023-3-50x50-1371-Oel-300x225.jpg 300w, https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/LB2023-3-50x50-1371-Oel-1024x768.jpg 1024w, https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/LB2023-3-50x50-1371-Oel-768x576.jpg 768w, https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/LB2023-3-50x50-1371-Oel-1536x1152.jpg 1536w, https://ineshock.de/wp-content/uploads/2025/06/LB2023-3-50x50-1371-Oel-960x720.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 1196px) 100vw, 1196px" />Leinwandbild &#8217;13 73&#8242;, LB 2023 -3, Ölfarbe auf Leinwand, 50 x 50 cm</p>
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