{"id":5240,"date":"2026-06-20T22:59:00","date_gmt":"2026-06-20T20:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/ineshock.de\/?p=5240"},"modified":"2026-06-21T13:15:12","modified_gmt":"2026-06-21T11:15:12","slug":"was-man-mit-sich-traegt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ineshock.de\/en\/was-man-mit-sich-traegt-2\/","title":{"rendered":"WAS MAN MIT SICH TR\u00c4GT"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5241\" src=\"https:\/\/ineshock.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Bildschirmfoto-2026-06-18-um-22.34.05.png\" alt=\"\" width=\"802\" height=\"1176\" srcset=\"https:\/\/ineshock.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Bildschirmfoto-2026-06-18-um-22.34.05.png 802w, https:\/\/ineshock.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Bildschirmfoto-2026-06-18-um-22.34.05-205x300.png 205w, https:\/\/ineshock.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Bildschirmfoto-2026-06-18-um-22.34.05-698x1024.png 698w, https:\/\/ineshock.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Bildschirmfoto-2026-06-18-um-22.34.05-768x1126.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 802px) 100vw, 802px\" \/> <br \/>\nDie Ausstellung WAS MAN MIT SICH TR\u00c4GT wird in dem Leporello dokumentiert. F\u00fcr jeden der teilnehmenden K\u00fcnstler:innen ist ein eigenes Leporello entstanden. Zwei Generationen K\u00fcnstlerinnen und ihre K\u00fcnstlerkinder haben in der Ausstellung &nbsp;besondere Themen &nbsp;beleuchtet. <br \/>\nDie Synergien entstanden zwischen Werken der Bildhauerinnen Petra Siering\/Mira Siering und des sich der Malerei widmenden K\u00fcnstlerpaares Niklas Hock\/Ines Hock. <br \/>\nEs wurden offene und verborgene Beziehungen, Wahlverwandtschaften und echte Verwandtschaften neu definiert.<\/p>\n<p>Die lesenswerte Texte f\u00fcr jede der vier Positionen, die in jeweils einem eigenen Leporello dargestellt sind, hat Veronika Mehlhart, Kunsthistorikerin verfasst.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ineshock.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/was-man-mit-sich-traegt_leporello_ines-hock-web-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WAS MAN MIT SICH TR\u00c4GT | Ines Hock Leporello -PDF<\/a><\/p>\n<p class=\"p1\">Die Ausstellung WAS MAN MIT SICH TR\u00c4GT in der St\u00e4dtischen Ga-<\/p>\n<p class=\"p1\">lerie im Park Viersen (15.03.-26.04.2026) r\u00fcckt die direkte Interaktion<\/p>\n<p class=\"p1\">zwischen K\u00fcnstlerinnen|Kindern in den Fokus.<\/p>\n<p class=\"p1\">Die Bilder von Ines Hock sind die unmittelbare, k\u00f6rperliche Erfahrung<\/p>\n<p class=\"p1\">von Farbe und Licht. Mit einer auffallenden Konsequenz und einer<\/p>\n<p class=\"p1\">Herangehensweise, die gleichsam von Konzept und Zufall gepr\u00e4gt ist,<\/p>\n<p class=\"p1\">hat sich die K\u00fcnstlerin in ihrer Praxis der kon-tinuierlichen Erforschung<\/p>\n<p class=\"p1\">von Farbwirkung verschrieben und verortet sich damit im Umfeld der<\/p>\n<p class=\"p1\">konkreten Kunst.<\/p>\n<p class=\"p1\">Ihre fr\u00fchen Arbeiten sind monochrom \u2013 Farben, Schicht f\u00fcr Schicht<\/p>\n<p class=\"p1\">aufgetragen, wachsen den Betrachter*innen entgegen und entfalten<\/p>\n<p class=\"p1\">eine leuchtende Pr\u00e4senz im Raum. Wo sich die Farbe zu Beginn noch<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00fcberlagert, reiht sie sich in den Arbeiten der letzten Jahre zusehends<\/p>\n<p class=\"p1\">nebeneinander auf. Wie Text auf einem Papier zieht sich hier eine<\/p>\n<p class=\"p1\">Vielzahl von Farbfeldern \u00fcber den Grund, von links oben nach rechts<\/p>\n<p class=\"p1\">unten, als w\u00fcrden sie uns eine Geschichte erz\u00e4hlen. Konzentriert<\/p>\n<p class=\"p1\">arbeitet sich der Pinsel \u00fcber die Leinwand, der Buntstift \u00fcber das<\/p>\n<p class=\"p1\">Papier, ein \u201eAbtasten der Fl\u00e4che\u201c, wie es die K\u00fcnstlerin nennt.<\/p>\n<p class=\"p1\">Dem wohnt stets eine Erfahrung von Zeitlichkeit inne \u2013 f\u00fcr Ines Hock<\/p>\n<p class=\"p1\">selbst in der Entstehung, wo in pr\u00e4zisen Repetitionen ein Feld, eine<\/p>\n<p class=\"p1\">Farbe neben die andere gesetzt wird, wie auch in der l\u00e4ngeren Be-<\/p>\n<p class=\"p1\">trachtung, in der sich uns ein Gef\u00fchl von Zeitlosigkeit offenbart.<\/p>\n<p class=\"p1\">Obwohl sie als Individuen auftreten, stehen die Farben nicht isoliert<\/p>\n<p class=\"p1\">neben-, sondern unweigerlich in Beziehung zueinander. Sie beein-<\/p>\n<p class=\"p1\">flussen sich gegenseitig, verst\u00e4rken oder beruhigen sich \u2013 ihr volles<\/p>\n<p class=\"p1\">Potenzial entfaltet sich \u00fcber ihr Zusammenspiel.<\/p>\n<p class=\"p1\">Die akkuraten Felder bricht Ines Hock zusehends auf, l\u00e4sst die Farben<\/p>\n<p class=\"p1\">ineinanderflie\u00dfen und ungeordnet \u00fcber dem Grund tanzen. Das macht<\/p>\n<p class=\"p1\">sich auch in ihren neueren, speziell f\u00fcr den Raum konzipierten Farb-<\/p>\n<p class=\"p1\">interventionen bemerkbar. Hier wird die Malerei zum Gegenstand,<\/p>\n<p class=\"p1\">wenn sie auf Folien aufgetragen von der Decke h\u00e4ngt und den gesam-<\/p>\n<p class=\"p1\">ten Raum in Farbe taucht. So entsteht eine Malerei, die weniger von<\/p>\n<p class=\"p1\">Darstellung als von Wahrnehmung handelt, eine Erfahrung von Farbe<\/p>\n<p class=\"p1\">mit allen Sinnen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Veronika Mehlhart<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ausstellung WAS MAN MIT SICH TR\u00c4GT wird in dem Leporello dokumentiert. 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