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	<title>Farbfelder &#8211; Ines Hock</title>
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	<title>Farbfelder &#8211; Ines Hock</title>
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		<title>Was man mit sch trägt &#124; Veronika Mehlhart</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ines Hock]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 21:15:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texts]]></category>
		<category><![CDATA[Farbfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Farbintervention]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthistorikerin]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Mit allen Sinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Veronika Mehlhart]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenspiel]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bilder von Ines Hock sind die unmittelbare, körperliche Erfahrung von Farbe und Licht. Mit einer auffallenden Konsequenz und einer [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bilder von Ines Hock sind die unmittelbare, körperliche Erfahrung <br />
von Farbe und Licht. Mit einer auffallenden Konsequenz und einer Her-<br />
angehensweise, die gleichsam von Konzept und Zufall geprägt ist, hat sich <br />
die Künstlerin in ihrer Praxis der kontinuierlichen Erforschung von Farb-<br />
wirkung verschrieben und verortet sich damit im Umfeld der konkreten <br />
Kunst.</p>
<p>Ihre frühen Arbeiten sind monochrom – Farben, Schicht für Schicht aufge-<br />
tragen, wachsen den Betrachter*innen entgegen und entfalten eine leuch-<br />
tende Präsenz im Raum. Wo sich die Farbe zu Beginn noch überlagert, <br />
reiht sie sich in den Arbeiten der letzten Jahre zusehends nebeneinander auf. <br />
Wie Text auf einem Papier zieht sich hier eine Vielzahl von Farbfeldern <br />
über den Grund, von links oben nach rechts unten, als würden sie uns eine <br />
Geschichte erzählen. Konzentriert arbeitet sich der Pinsel über die Leinwand, <br />
der Buntstift über das Papier, ein „Abtasten der Fläche“, wie es die Künst-<br />
lerin nennt.</p>
<p>Dem wohnt stets eine Erfahrung von Zeitlichkeit inne – für Ines Hock selbst<br />
in der Entstehung, wo in präzisen Repetitionen ein Feld, eine Farbe neben <br />
die andere gesetzt wird, wie auch in der längeren Betrachtung, in der sich <br />
uns ein Gefühl von Zeitlosigkeit offenbart.<br />
Obwohl sie als Individuen auftreten, stehen die Farben nicht isoliert neben-, <br />
sondern unweigerlich in Beziehung zueinander. Sie beeinflussen sich gegen-<br />
seitig, verstärken oder beruhigen sich – ihr volles Potenzial entfaltet sich <br />
über ihr Zusammenspiel.</p>
<p>Die akkuraten Felder bricht Ines Hock zusehends auf, lässt die Farben<br />
ineinander-fließen und ungeordnet über dem Grund tanzen. Das macht <br />
sich auch in ihren neueren, speziell für den Raum konzipierten Farb-<br />
interventionen bemerkbar. Hier wird die Malerei zum Gegenstand, wenn <br />
sie auf Folien aufgetragen von der Decke hängt und den gesamten Raum <br />
in Farbe taucht. <br />
So entsteht eine Malerei, die weniger von Darstellung als von Wahrnehmung <br />
handelt, eine Erfahrung von Farbe mit allen Sinnen.</p>
<p>Veronika Mehlhart</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://ineshock.de/wp-content/uploads/2026/07/Veronika-Mehlhardt_Text_2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">Was man mit sich trägt | Veronika Mehlhardt | Text 2026</a></p>
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		<title>Über Farbe &#124; Peter Lodermeyer</title>
		<link>https://ineshock.de/en/ueber-farbe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ines Hock]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 17:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Texts]]></category>
		<category><![CDATA[Farbfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Ines Hock]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Lodermeyer]]></category>
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					<description><![CDATA[Ines Hock ist Malerin und Zeichnerin. Ihre neuesten Ölgemälde, die jeweils aus einer großen Zahl von Farbfeldern auf weißem Grund [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ines Hock ist Malerin und Zeichnerin. Ihre neuesten Ölgemälde, die jeweils aus einer großen Zahl von Farbfeldern auf weißem Grund bestehen, verdanken sich ihrer langjährigen Erfahrung mit beiden künstlerischen Gattungen. In diesen Bildern findet die Thematik des Zusammenspiels von Farben, nicht zuletzt auch mit Blick auf ihre Wirkung im Raum, die Ines Hock mit ihren Arbeiten seit langem verfolgt, eine ebenso präzise wie radikale Zuspitzung.&nbsp;Die Anordnung der horizontal erstreckten Farbfelder hat sich in ihren Zeichnungen der letzten Jahre vorbereitet, wo sie mit Bleistift, später auch mit Aquarellfarben oft großformatige Blätter flächendeckend mit horizontalen Strichen bedeckt hat.</p>
<p>Wie beim Schreiben füllt Ines Hock auch in ihren neuesten Gemälden die Fläche von links oben her nach rechts unten mit Farbfeldern aus. Die Anordnung erfolgt nicht in strengen Linienrastern, sondern lässt gelegentliche Zeilensprünge zu. Jedes Farbfeld ist durch einen eigenen Farbton gekennzeichnet. Die Felder stehen meist vereinzelt, es gibt aber auch solche, die sich berühren, so dass sich Paare oder kleine Gruppen bilden. Entscheidend ist, dass sich in einem Bild keine Farbe exakt wiederholt, die Felder unterscheiden sich in Farbton, Sättigung, Größe und Pinselführung voneinander. Jedes Farbfeld ist ein Individuum, ihre Abfolge gehorcht nicht einem vorgefertigten Plan, sondern erfolgt intuitiv.</p>
<p>Es gibt keine Hierarchie, weder im kompositorischen, noch im koloristischen oder ästhetischen Sinn, d.h. kein möglicher Farbton ist a priori ausgeschlossen, auch unschöne oder blasse Farbtöne lässt die Künstlerin im Gesamtbild gelten. Aufgrund ihres intuitiven Vorgehens ist die Gesamtwirkung des Bildes erst nach vollständigem Besetzen der Fläche zu beurteilen. Der Prozess dieses abstrakten „Schreib“-Vorgangs ist entscheidend für die Bildgestalt. Es erfordert große Konzentration, weil das Setzen der Farbwerte keine Korrekturen erlaubt, ein Revidieren oder Übermalen eines Farbfeldes ist ausgeschlossen.</p>
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